Pimp my Präsentation



Tag für Tag stehen wir vor der gleichen Frage: Wie viele Fakten müssen sein? Wenn es nach einigen Kunden geht, natürlich alle. Dabei wissen wir genau: So wenig wie möglich. Was zählt, ist die Idee. Je stärker sie ist, um so weniger Erklärungen sind nötig. Das gilt für Anzeigen und Spots genauso wie für Flyer und Präsentationen.

Schnappen wir uns doch mal die typische PowerPoint, die in jeden Vortrag Bettruhe zaubert: Viel Text, durchlöchert mit vielen lustigen Bildchen. Unten meist noch ein breiter Streifen, der auf jeder Folie hinweist, in welcher Veranstaltung man sich gerade befindet. Aber muss denn das sein?

Nein.

Es ist ganz einfach: Wenn schon Bild, dann allein und in kompletter Größe. Und wenn schon Text, dann Schlagworte. Mehr nicht. Wer seinem Publikum schon den ganzen Text zum Lesen gibt, beraubt sich seiner eigenen Autorität. Dann kann man's gleich per Mail rumschicken und alle lesen still und einzeln.

Und überhaupt: Völlig ohne Text an der Wand referiert es sich viel leichter. Geschmeidige Formulierungen purzeln reihenweise aus dem Mund und die Teilnehmer fühlen sich bestens unterhalten.

Was die Logoleiste angeht: Nur weil sie überall steht, ist das kein Corporate Design. Verewigen kann sich der Autor gern am Anfang und zum Schluss. Das reicht. Und darum gilt: Präsentationen gestaltet man wie ein Plakat – weniger ist mehr.

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