Füllsel



Seltener in Briefen, Artikeln oder anderen Schriftstücken, verschmutzen sie vornehmlich Hörsäle, Amtsstuben oder schwappen von Nachbartischen in der Bar unseres Vertrauens in unser Ohr.

Im Grunde sind Wortfüllsel letztendlich irgendwo ein Stück weit überflüssig. Warum? Weil dieser Satz nur aus einer fetten Schicht Puder besteht und abgeschminkt lautet: Füllsel sind doof.

Doch weshalb wird so oft so viel geredet und dabei so wenig gesagt? Ganz einfach: Wer nicht verstanden wird, ist professionell. Wie jetzt, einige schlaue Professoren oder hochdotierte Dozenten sprechen absichtlich Kauderwelsch, nur um besser dazustehen? Sieht ganz so aus! Denn würde man kapieren, was sie reden, wäre ruckzuck entlarvt, was wirklich in ihrem prallen Füllsel-Ranzen steckt: nämlich nichts.

Und für nichts zahlt niemand gern Gebühren, Zaster, Knete, Geld.

Dem klaren Kopf ist so was wurscht – er erntet lieber echtes Lob: Verständnis und den Willen zum Gespräch. Und den gibt’s nur bei klaren Sätzen. Mit einfachen Wörtern. In verständlicher Sprache. Eigentlich ganz simpel, oder?
Dann hört man auch nie wieder von „zentralen Eckpfeilern“ und muss sich verblüfft fragen, wie sehr sich diese Eckpfeiler wohl im Zentrum drängeln.

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