Wie viele Gedanken passen in einen Satz?



Antwort: So viele, wie Sie wollen. Aber ist das wirklich sinnvoll?

Denn kennen wir das nicht alle: Ein wundervolles Alphabet mit seinen vielen Möglichkeiten liegt vor uns, doch ein kühner Schreiber spart an Punkten bis es quietscht und zieht damit den Satz auf eine unnatürliche Länge wie klebriger Kaugummi in Kinderhand oder wie eben dieses Riesenkonstrukt, das Sie gerade lesen und ebenfalls nicht enden mag, obwohl der ursprüngliche Gedanke längst geklärt ist und Schachtelsätze doch tunlichst vermieden werden sollen, wenn man verstanden werden will, sich aber kaum jemand mehr daran erinnert, wenn es nötig ist.

Dabei geht’s auch anders. Ein Gedanke pro Satz reicht völlig. Kurz und bündig heißt klar und verständlich. So macht Lesen wieder Laune.

Aber Vorsicht! Ein Satz ohne jeglichen Gedanken liest sich flott. Sicher. Klar. Und keine Frage. Doch auch hier gilt: Auf die Dosis kommt es an! Kurze Sätze bitte gern, aber nicht zu oft zu kurz gedacht.

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